Nach einer doppelten Selektion, nach schwieriger Aufnahmeprüfung und einem persönlichen Gespräch, haben es 38 AnwärterInnen
auf ein MAZ-Diplom geschafft: Am 16. Dezember 2010 trafen sie sich zur Begrüssung und Einführung in Luzern, ab März beginnen ihre Kurse. Die jungen JournalistInnen kamen aus der ganzen Deutschschweiz und aus
allen Mediengattungen - nur wenige sind noch auf der Suche nach Praktikumsplätzen. Unter anderem wurden sie nach ihrem Medien-Traumjob in fünf Jahren gefragt...
(s. unten)

Die erste Gruppe Printmedien...

...die zweite Gruppe Printmedien

Gruppenbild der MAZ-Studierenden Bereich Radio...

... und das TV-Grüpplein.
Fotos: Benno Kissling
In einer kleinen Textübung - in der ein Augenzwinkern erlaubt war - bat das MAZ die Diplomstudierenden um ein paar Sätze zur Frage «Mein Traumjob in 5 Jahren?», hier einige Antworten:
Einmal alles bitte!
Meine Agenda ist brechend voll. Da ein Lunch mit ein paar anderen ChefredaktorInnen. Danach ein Interviewtermin mit der neugewählten Bundesrätin fürs SF. Als nächstes hole ich meine drei Kinder von der Schule ab – denn Karriere und Familie bringe ich spielend unter einen Hut. Abends sind ein paar Stunden reserviert für mein Drehbuchprojekt. Das Leben ist zu kurz und meine Interessen vielseitig – zugegeben, begabt bin ich auch - daher: Ausser Schauspielunterricht gibt es nichts, was ich nicht ausprobiere!
Nathalie Bursac
Out of Africa
Ich habe es geschafft! Die unangenehmen Tasks sind delegiert, ich befasse mich nur noch mit dem, was mich wirklich interessiert: Bei «National Geographic» mache ich Feldarbeit, ich liege stundenlang auf dem Bauch im dichten Regenwald. Es gelingen mir bisher noch nie dagewesene Aufnahmen einer Jaguargeburt. Die Aufnahmen und der Bericht haben Seltenheitswert, und meine Zufriedenheit ist unbegrenzt.
Lucy Aellig
Die Zukunft wird’s weisen
In 5 Jahren wird sich der Journalismus dermassen verändert haben, dass meine Ausbildung veraltet sein wird. Was ich «am MAZ Gelerntes» aber auch in 5 Jahren noch anwenden werde, ist – mit der Zeit zu gehen.
Davina Bohl
Mittendrin, statt nur dabei- Sportliche Events miterleben
Ich sehe mir sportliche Events der Extra-Klasse an und berichte darüber. Ich bin Live mit dabei, wenn Lara Gut an der Ski-WM die elfte Goldmedaille in Serie holt. Ich darf dabei sein, wenn der FC Basel zum ersten Mal das Champions League Finale unglücklich verliert. Als Roger Federer seine Tennisschuhe an den Nagel hängt, muss selbst ich weinen, weil ich die Emotionen vor Ort miterlebe.
Stefan Sprenger
Spezialisierung erst nach Etappenziel
Wo ich in fünf Jahren stehen werde, ist noch ungewiss. Allerdings weiss ich, dass ich etappenweise vorgehen werde und erst einmal die MAZ meistere, um mich danach spezialisieren zu können. Dabei steht auch ein nachfolgendes Studium nicht ausser Frage, das Masterstudium im Journalismus klingt sehr verlockend. Klar für mich ist, dass ich vorerst bei der regionalen Tageszeitung bleiben werde. So sind vorläufig die nächsten zweieinhalb Jahre wichtig für mich, worauf ich mich auch vollkommen konzentrieren werde.
Michael Kohler
(…)
Nach meiner Ausbildung am MAZ werde ich eine gefragte People-Journalistin sein. Die Chance auf eine Anstellung bei der deutschen «Bild» und dem amerikanischen «People» nutze ich. Danach lege ich für den Master-Studiengang am MAZ eine Pause ein, da ich mich auf die neuen Medien spezialisieren will. Ob ich dann noch im People-Bereich tätig sein werde, ist nicht klar.
Ramona Thommen
Lesen wollen, was Anna schreibt.
In fünf Jahren bin ich als Journalistin für eine Tageszeitung, ein politisches oder kulturelles Magazin oder eine Sonntagszeitung unterwegs und auf der Suche nach spannenden Geschichten. Dank der tollen Ausbildung am MAZ kann ich die Inhalte so präsentieren, dass auch jede und jeder sie lesen will. Sogar dem wachsenden Anteil an Zeitungsleser-Muffeln kann ich die Lektüre der Zeitung wieder schmackhaft machen.
Anna Wanner
Im kleinen Kreis
In fünf Jahren arbeite ich als gut integriertes Mitglied in einer kleinen Redaktion. Wir produzieren ein monatliches Magazin (je nach finanziellen Mitteln nur online) über gesellschaftskritische Themen, aktuelle Politik und grüne Trends, inklusive Gastbeiträge von lokalen Politikern, Künstlern und Anwohnern. Wir haben genügend Zeit, über unsere Artikel zu diskutieren.
Simone Knittel
Wissenschaft – nahe beim Leser
In fünf Jahren arbeite ich als Wissenschaftsjournalistin bei einer Sonntagszeitung. Ich mache den Leser mit den neusten Entwicklungen in der Wissenschaft vertraut – in einer Sprache, die sie nicht nur verstehen, sondern die sie auch neugierig macht auf mehr. Dabei ist es mir wichtig, dass ich nicht nur über Naturwissenschaften, sondern auch über Sozial- und Geisteswissenschaften berichte.
Martina Huber
Kultur ist Leben – Leben ist Kultur
Ein Leben ohne Musik, Film, Fotografie, Literatur, Kunst? Für mich undenkbar. Ein Leben als Künstler allerdings schon – als schreibender Künstler, der die guten Ideen und das wertvolle Schaffen kreativer Köpfe verständlich und attraktiv in die Welt hinaustragen will. Kultur ist Leben, und Leben ist wiederum Kultur. Als Journalist bei einem Kulturmagazin, inmitten der pulsierenden Ostschweizer Musik- und Kunstszene, zu arbeiten: Das ist mein Traumjob in fünf Jahren. Weil das Leben zu kurz ist.
Mario Fuchs
Gestandener Lokalredaktor an der Goldküste
Nach absolvierter Diplomausbildung Journalismus am MAZ werde ich in 5 Jahren bereits ein gestandener Redaktor der Zürichsee-Zeitung sein. Da das rechte Seeufer meine Heimatregion ist, schreibe ich für die Regionalredaktion dieser Region. Ich werde abwechselnd über politische Ereignisse, wie Gemeinderatswahlen etc. berichten und interessante und attraktive Reportagen und Personenportraits schreiben.
Marco Huber
Einer der letzten Investigativ-Journalisten
Es ist totenstill im Saal. Die Spannung ist fast unerträglich. Alle lauschen gespannt, bis der Sieger des «Investigativjournalismus-Wettbewerbes» verkündet wird. «Fabian Eberhard», sagt der Moderator des Anlasses mit ruhiger Stimme durchs Mikrofon. Unter Applaus nehme ich den Preis entgegen. Dieser stellt den vorläufigen Höhepunkt meiner bisherigen journalistischen Karriere dar und zeichnet mein Schaffen der letzen Jahre als freier Journalist aus. Als einer der letzten schlage ich mich in diesem Berufsfeld erfolgreich durch und liefere spannende Hintergrundrecherchen.
Fabian Eberhard
Beobachter der Schweizer Politik
Schweizer Zeitgeschichte und Politik ist meine Passion. Deshalb arbeite ich in fünf Jahren für die «NZZ am Sonntag» in Bern als Bundeshausredaktor. Als Journalist möchte ich hinter die Bühne der Schweizer Politik treten, um die Leserschaft aufzuklären.
Adrian Huber
Ganz weit weg
In fünf Jahren, wäre ich gerne im Ausland als Journalistin tätig. Ich würde gerne in einem Land, in dem Englisch gesprochen wird, arbeiten. Am liebsten würde ich auch dann noch, bei der SRG SSR arbeiten, zum Beispiel beim SF oder DRS, da dort die Arbeitsbedingungen einfach top sind. Ich hoffe, dass alles klappt, bin jedoch für alles Andere auch offen.
Prisca Bundi
Der vielseitige Lokaljournalismus
Die kleine Zeitungsredaktion des W&O bietet verschiedene Vorzüge, die mich auch in fünf Jahren noch bei der Stange halten könnten: Jeder Mitarbeiter schreibt einerseits Berichte und fotografiert selber, ist aber auch mal für eine Woche Chef vom Dienst.
Christopher Eggenberger
Freiheit in Raum und Zeit
In einer Wochenzeitung habe ich die völlige Freiheit, Themen aufzugreifen, die mich interessieren. Sie sind gesellschaftlich relevant, betrachten soziale Aspekte, handeln von in- oder ausländischer Politik. Es sind Hintergrundberichte. Ich sitze noch immer in einem Grossraumbüro, meine Kollegen haben aber Zeit, über Artikel und Themen Diskussionen zu führen. Ich habe genügend Zeit, um Videobeiträge oder Bildstrecken zu verfassen, die als Dossier meinen Artikel komplettieren.
Lucien Fluri
Mittendrin und immer dabei
Ich berichte, wenn sich die Gemeindeammänner der Unteren Fricktals gemeinsam dafür starkmachen, dass ihre Gemeinden dem Baselbiet beitreten dürfen. Ich sehe mit eigenen Augen, wenn ein Pferd aus dem Stall flüchtet und dabei den Verkehr auf der Hauptstrasse zum Stillstand bringt. Ich bin dabei, wenn der Bauer vom Nachbardorf seinen neuen Traktor einweiht und ich sitze in dem Postauto, dessen Chauffeur seinen Fahrgästen per Anzeigetafel schöne Ferien in der Karibik wünscht.
Nadine Böni
New Yorker Musikradio: Man hat ihn schon in der Schweiz gehört
2015 bin nicht mehr hier in der Schweiz. Nach viel gesammelter Radio-Erfahrung werde ich 2014 mit einer Harley Davidson von Vancouver nach San Francisco reisen. Auf der Rückreise, bei der ich in New York zwischenlande um dort ein paar Tage zu verbringen, geh‘ ich spontan bei einer Brookyner Radiostation vorbei. Die sind so begeistert von mir und meinem Musikwissen, dass sie mir sofort eine Stelle als Moderator und Musikredaktor anbieten.
Dani Glur
Gee-Jay ist der Stefan Raab der Schweiz
Das fehlt der Schweiz – ein Moderator vom Schlage eines Stefan Raab, der Witz und Chuzpe hat. Jemand, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Ein Satiriker und Komiker, der alle gängigen Sendungen der Schweiz aufs Korn nimmt und persifliert, sich aber selber auch nicht zu ernst nimmt und Spass versteht. Los geht’s!
Gabriel Gee-Jay Jenny
Journalismus mit social Skills
In 5 Jahren arbeite ich als Journalistin in einer Redaktion, wie DOK, Reporter, etc. Mein Traum ist es, nah an Themen, Geschichten und Menschen zu sein, diese über eine längere Zeit zu begleiten, porträtieren und dokumentieren. Als Journalistin möchte ich so vertraut an Menschen herankommen und diese dazu bewegen, ihre Geschichte, oder eine Geschichte aus ihrem Leben zu erzählen. Ich möchte Zuschauern Geschichten erzählen und sie mit Themen fesseln, die für die breite Masse bisher vordergründig nicht relevant waren.
Sarah Lauper
Realisator und Entertainer
Beim Schweizer Fernsehen bin ich für die Entwicklung neuer Formate im Bereich Kultur und Unterhaltung verantwortlich. Mit meinem Team entwickle ich Visionen, die zum Teil sogar ins Ausland verkauft werden. Was bisher von Privatsendern aus Deutschland eingekauft wurde, verkaufen wir seit kurzem zurück. Nebenberuflich treibe ich mich nach wie vor in der musikalischen Kleinkunstszene rum. Das bringt zwar kaum Geld, aber Ruhm, Ehre und Spass.
Alejandro Jiménez
Die Stimme der Schweiz
«Heute Morgen, mit Oli Dischoe.» So sollte das Signet bei Schweizer Radio DRS in fünf Jahren ertönen. Dann, wenn ich nicht mehr am Zürichsee, sondern an der Aare wohne. Wenn ich statt zum Grossmünster zur Zytglogge hochschaue. Wenn ich vom «Millionen-Zürich» in die kleine Bundesstadt umgezogen bin und eine Stelle bei «Heute Morgen» bekommen habe.
Punkt 7 Uhr, am Morgen des 16. Dezember 2015, begrüsse ich dann ein Radiopublikum von nahezu einer Million, das kompetent, kritisch und umfassend über das relevante Zeitgeschehen im In- und Ausland informiert sein will.
Sollte das nicht klappen, dann werde ich die Fernsehzuschauer von TeleZüri im Feierabend begrüssen und über die lokalen Highlights des Tages ins Bild setzen – und mich dann Stunde für Stunde wiederholen…
Marc Olivier Dischoe
In den Spuren von Ulrich Tilgner?
Mein Ziel in ein paar Jahren ist es, als Auslandkorrespondent zu arbeiten – sei es im Krisengebiet im Nahen Osten oder als alleiniger Journalist in Nordkorea. Meine Zieldestination liegt noch nicht fest. Ich will als «aussenstehender» Betrachter in einem Land arbeiten, der den Alltag im jeweiligen Land miterlebt. Ich durfte für kurze Zeit als Korrespondent arbeiten – wenn auch nicht ganz freiwillig. Ich besuchte meinen Freund in Tel Aviv, als Israels Premier Benjamin Netanjahu den Bau von rund 6000 Siedlungen ankündigte. So berichtete ich vor Ort, und konnte in Jerusalem interessante Kontakte knüpfen. Diese Art von Auslandsjournalist beeindruckte mich sehr, und machte riesigen Spass.
Rouven Born
Sporttalk mit Reto Wiedmer
Würde alles nach meinen Vorstellungen gehen, so wäre im Jahr 2013 die Diplomausbildung Journalismus am MAZ abgeschlossen. Danach möchte ich im Radio oder im TV eine eigene Sportsendung moderieren, welche die Hauptthemen Eishockey, Fussball und Tennis enthalten. Nebst dieser Sendung könnte ich mir auch vorstellen, ein Team in der Sportredaktion zu leiten und dort als angenehmer «Chef» zu fungieren. Wenn ich gerade noch am träumen bin, stelle ich mir noch den Arbeitsort in 5 Jahren vor, der dürfte sehr gerne in der Hauptstadt der Schweiz sein.
Reto Wiedmer
Weg vom Einheitsbrei
In 5 Jahren sehe ich mich als Redaktor und/oder Chef eines Internet-Radios, das die Musik spielt, die alle anderen nicht spielen. Im Zentrum des Senders stehen aber redaktionelle Beiträge: wir haben junge JournalistenInnen/RadiomacherInnen in der ganzen Welt. Diese berichten in beliebig langen Beiträgen über das Geschehen, über Hintergründe oder Einzigartiges in ihrem Land.
Raphaël Günther
Verantwortung übernehmen
Ich arbeite als Redaktor für eine Schweizer Tageszeitung. Ich darf Verantwortung übernehmen und kann meine Ideen einbringen. In welchem Ressort ich lande, steht für mich nicht im Vordergrund. Im Idealfall habe ich aber die Möglichkeit, jene meiner Interessen, welche im Redaktionsalltag zu kurz kommen, bei anderen Gelegenheiten – zum Beispiel im Rahmen einer unregelmässigen freien Mitarbeit bei anderen Medien – abzudecken. Keine Rolle spielt für mich das liebe Geld. Solange ich genug für Miete, Essen und einen gemässigten Freizeit-Standard habe, bin ich zufrieden.
Adrian Moser
Es wird viel passieren
In fünf Jahren produziere ich ein eigenes Magazin, verfasse die Artikel und bin verantwortlich für das Layout. In fünf Jahren bin ich Radiomoderation und begleite die Menschheit durch den Tag. In fünf Jahren arbeite ich beim Fernsehen und betreue eine grosse Samstagabend-Kiste. In fünf Jahren bin ich Yogalehrerin auf Hawaii und bade jeden Tag im Meer. In fünf Jahren bin ich Bergführerin und betrachte die Welt von oben. In fünf Jahren kann viel passieren.
Michelle Willi
(…)
Es ist der 16. Dezember 2015: Ich stehe morgens um sechs Uhr auf, dusche, putze mir die Zähne, das Frühstück lasse ich aus. Meine Hände zittern. Ich schaue nochmals nach, ob ich alles dabei habe: Schreibblock, Stifte, Diktiergerät (Batterien voll), Kamera, Frageliste. Ich binde mir die Krawatte und renne los.
Im Vorbüro des Vorbüros. Die Sekretärin der Sekretärin lächelt mich eiskalt an und sagt: «Sie können eintreten, der Herr Doktor wartet auf Sie.» Ich trete ins grossräumige Büro. Aussicht auf den See. Schwerer Holztisch. Zigarrenrauch in der Luft. Ein kleiner Mann starrt mich an und nickt mir zu. Ein Händedruck wie ein Schraubstock.
Ich stelle die erste Frage. Meine Hände zittern nicht mehr.
Mario Stäuble
(...)
In fünf Jahren habe ich meine Diplomausbildung zum Journalisten abgeschlossen. Meine Ziel ist es, nach der Ausbildung eine Anstellung als Sportjournalist bei einer renommierten Tageszeitung oder einem wöchentlich oder monatlich erscheinenden Magazin zu bekommen. Mein Spezialgebiet ist der Fussball, anderen Sportarten gegenüber bin ich aber nicht abgeneigt. Da ich es als meine Stärke ansehe, auf Menschen eingehen zu können und Hintergründe zu entdecken, sehe ich mich als „Geschichtenschreiber“. Da die Internetnutzung in der Gesellschaft stetig zunimmt und die Menschen sich online über das aktuelle Geschehen informieren, werden exklusive, spannende und gut recherchierte Storys im Printjournalismus Überhand gegenüber den Newsmeldungen gewinnen. Mein Traumjob ist also der reisende und Menschen besuchende Sportjournalist.
Sebastian Wendel
Als Sportredaktor bei einer grossen Tageszeitung
Hautnah dabei und in aller Welt über aktuelle Sportereignisse berichten. Wenn es sein muss auch unter Druck und erschwerten Umständen. So sehe ich meinen Medien-Traumjob in fünf Jahren. Als aktiver Sportler interessiere ich mich für die verschiedensten Sportarten. Besonders für Handball, Fussball, Tennis, Eishockey und den alpinen Skisport. Meine Begeisterung für die Emotionen, welche «die schönste Nebensache der Welt» in uns auslösen kann, möchte ich mit meinen Leserinnen und Lesern teilen. Einen ersten Schritt in die Welt des Sportjournalismus habe ich bereits gemacht. Als rasender Reporter, Medienverantwortlicher und Betreuer begleite ich im kommenden Juni ein Radteam ans Race Across America, das härteste Velorennen der Welt.
Christof Krapf
Reporter bei einer Tages- oder Wochenzeitung
Was fasziniert mich am Journalismus? Es ist vor allem die Arbeit mit allen Sinnen, nach draussen gehen, mit den Leuten sprechen, Stimmungen aufnehmen, Geschichten erzählen. Deshalb möchte ich in fünf Jahren – was ich bereits jetzt beim „Rheintaler“ kann – eine Reportertätigkeit ausführen. Eine Stelle, die den direkten Kontakt mit den Akteuren erlaubt. Eine Stelle, die nicht darin besteht, Tag für Tag Korrespondenten-Berichte zu redigieren und Seiten zu produzieren.
Samuel Tanner
Schön wärs…
In fünf Jahren sitze ich in der Inland-Redaktion einer heute noch nicht existierenden Schweizer Wochenzeitung (à la «Zeit») und verfasse Reportagen, Hintergrundberichte und Analysen über das aktuelle politische und gesellschaftliche Zeitgeschehen.
Monika Wüest
Das Jahr 2015
In fünf Jahren endet meine Vertragsbindung mit meinem jetzigen Arbeitgeber. Wie es danach weitergeht, ist unklar. Wenn möglich möchte ich im ICT-Markt tätig bleiben, aber festlegen möchte ich mich nicht. Anstatt einem Traum nachzuleben, befasse ich mich lieber mit der Gegenwart.
Marcel Urech
Frank Hänecke
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